Das Wetterstationsmessnetzes ist vollständig

  • Autor:

    Tino Degenhardt (KIT/AGW)

Alle Wetterstationen stehen und senden Daten!

Es befinden sich im Untersuchungsgebiet neun Wetterstationen, verteilt und aufgebaut durch das BioWaWi-Projektteam über die Wasserschutzgebiete Balzhofen, Landmatt und Kappler Wald, von der Rheineben bis zum Schwarzwald (Abb. 1). Jede Station besitzt eine Bodensonde zur Messung der Bodenfeuchte und Bodentemperatur (bis zu 120 cm Tief) sowie eine Sensorik für die Lufttemperatur- und Luftfeuchte (Abb. 2). Darüber hinaus sind 5 Stationen mit einem Regen- und Windsensor (Windgeschwindigkeit und Windrichtung) ausgestattet. Zwei Stationen verfügen zudem über einen Solarstrahlungssensor. Die Stromversorgung erfolgt über ein Solarpaneel und einem Akku und vereinzelt über eine Netzstromversorgung.

 

Abb. 1: Übersicht des Wetterstationsmessnetzes im Untersuchungsgebiet vom KIT-AGW (Eigene Abbildung von Tino Degenhardt).

 

Abb. 2: Wetterstation auf dem Grundstück des Aspichhofs im Wasserschutzgebiet Landmatt (Bild von Tino Degenhardt).

 

Eine Besonderheit stellt die Station am Hochkopf auf 1000 m ü. NN dar. Dort wurde die Bodensensorik von dem Rest der Station entkoppelt und in das Hochmoor eingebracht. Die oberirdische Messvorrichtung befindet sich am Skilift (Abb. 3). Für die Erfassung des Niederschlags in Form von Schnee ist eine Heizung eingebaut, die im Winter durch eine Brennstoffzelle versorgt wird, da keine Netzstromversorgung vorliegt. Zudem befindet sich der Niederschlagseimer in 2 m Höhe zum Schutz vor einer Schneedecke und verfügt über ein Windschild.

 

Abb. 3: Wetterstation am Skilift am Hochkopf. Links der Regensensor in 2 m Höhe; in der Mitte hinten die Station mit Solarpaneel und dem Multitool zur Messung von Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Lufttemperatur, Luftfeuchte und Solarstrahlung; recht die Brennstoffzelle (Bild von Tino Degenhardt).